1885 Anschaffung weiterer Löschgeräte

Mit dem Erlass der „Landesfeuerlöschordnung von 1885 für das Königreich Württemberg" wurden mit Nachdruck die Städte und Gemeinden angehalten, ein funktionsfähiges, den Zeitbedürfnissen entsprechendes Feuerlöschwesen zu unterhalten. Bei der Vollzugsverhandlung, bei der der Oberamtsbaumeister Frey zugegen war, wurde Erolzheim die Auflage gemacht, "zwei vierrädrige, zweistrahlige Feuerspritzen mit fortlaufendem Strahl" anzuschaffen.
In Anbetracht der zwei am Hauptorte vor­handenen, gut funktionierenden Spritzen war mit der An­schaffung von nur einer Spritze dem auch Genüge getan. Der Kauf erfolgte mit Verzögerung im Jahre 1888 bei der Firma Beker & Miller in Biberach.
 
Bereits 1889 verfügte auch Bechtenrot über eine 4rädrige Feuerspritze mit Saugvorrichtung und Edelbeuren über eine solche mit Windkessel.