1926 - Josef Veit übernimmt die Wehr

Er war der Sohn des langjährigen Vizekommandanten Jo­hannes Veit und Chargierter im Weltkrieg 1914/18. Seine Vorliebe für militärische Tradition und Übung führte zu ei­nem hohen Maß an Disziplin in der Mannschaft und Fertig­keit an den Geräten. Bereits 1928 setzte er sich für die An­schaffung einer „mechanischen Leiter" als Ersatz für die bisher verwendeten Bockleitern ein. Die Anregung dazu gab der damalige Kreisbrandmeister anlässlich einer Visitation. Beim Gemeinderat fand er dafür wenig Gehör, sicher­lich wegen der relativ hohen Kosten von 1.200 Mark. So ging er selbst mit seinen Mannen unter die Sammler mit dem Ergebnis, dass mit den Spenden bereits ein Drittel der Anschaffungskosten gedeckt war. Ein weiteres Drittel übernahm die Feuerlöschkasse, letztlich hatte die Ge­meinde nur noch 400 Mark zuzuschießen,
Ein weiterer beachtlicher Fortschritt war die Errichtung der Gemeindewasserversorgung 1939. Wasserschöpfer und Fahrer wurden überflüssig, die Mannschaft konnte verrin­gert wehen.

Auf dem Bild: Kommandant Josef Veit, Hornist Alois Veit, Zugführer Josef Fackler vor dem Gasthaus Kreuz (Aufnahme ca. 1937)